Vom Briefing bis zur Abnahme — als klares Verfahren, nicht als Nervenspiel.
Du kennst das Spiel: Das Briefing bleibt vage, Feedback kommt in Tropfen, und kurz vor Schluss will der Kunde nur noch „eine Kleinigkeit". Dieser Vertrag macht daraus einen Ablauf, an den sich beide halten.
Projekte scheitern selten am Design.
Sie scheitern an den Abläufen zwischen dir und dem Kunden — an den drei Stellen, die niemand vorher festhält.
Endlose Korrekturschleifen
Der Kunde hat „noch eine Idee", du arbeitest umsonst — und eine Rechnung dafür schreibst du nicht.
Abnahme passiert nie
Die Seite ist live, aber der Kunde sagt: „Wir testen noch." Drei Monate später kommt die Mängel-Rüge.
Streit um Nutzungsrechte
Wem gehören die Designs? Wer darf das Logo weiterverwenden? Stockfotos und Fonts — wer zahlt die Lizenz?
Aus Zurufen wird ein belastbares Projekt.
Der Webdesign-Agenturvertrag regelt die zehn Stellen, an denen Projekte sonst kippen — klar genug, dass beide Seiten wissen, woran sie sind.
Leistungsumfang
Was du baust — und was nicht. Pflichtenheft als Anlage.
Mitwirkungspflichten
Der Kunde liefert Texte, Bilder, Logos in vereinbarter Form. Verzögert er, verschiebt sich der Liefertermin.
Korrekturschleifen
Anzahl pro Phase definiert. Mehr Schleifen = Mehraufwand auf Stundenbasis.
Abnahme
Abnahme-Verfahren mit Frist. Schweigen gilt als Abnahme.
Nutzungsrechte
Was beim Kunden übergeht (final) und was bei dir bleibt (Quelldateien, Designvarianten, Konzepte).
Dritt-Lizenzen
Stockfotos, Fonts, Plugins: Wer zahlt, wer haftet.
Vergütung
Pauschale, Stundenbasis oder Festpreis je Phase. Abschlagszahlungen klar geregelt.
Haftungsbegrenzung
B2B-Standard, auf den Auftragswert begrenzt.
Gewährleistung + Wartung
Was nach der Abnahme noch dazugehört — und was nicht.
Geheimhaltung + DSGVO
Zugriffsdaten, Backups, Datenschutz im Projekt.
Was du bekommst.
Webdesigner-Vertrag + AGB
Vertrag und AGB als Word-Dateien, voll editierbar — inkl. Einbeziehungs-PDF.
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Kompletter AVV inkl. Hinweisen und TOM-Beispielen — für die DSGVO im Projekt.
Anmerkungen + Update-Garantie
Verwendungshinweise, welche Klausel wann greift — plus Update bei Rechtsänderungen.
Am Ende ist selten das Design strittig, sondern wer was wann zugesagt hat. Ein guter Vertrag hält das fest, bevor es teuer wird — damit du gestalten kannst, statt zu diskutieren.
Sowohl als Anwalt für Vertragsrecht als auch als Online-Unternehmer weiß ich, wo solche Projekte kippen. Genau dagegen ist dieser Vertrag gebaut.
Einmal kaufen, für jedes Projekt nutzen.
Du zahlst einmal und setzt den Vertrag bei jedem neuen Kunden ein — Pauschale, Festpreis oder Stundenbasis, du passt ihn an. Ein einziger vermiedener Streit zahlt ihn um ein Vielfaches zurück.
Was Webdesigner oft fragen.
14 Tage Geld zurück.
Wenn der Vertrag für dich nicht funktioniert, schreib uns kurz. Keine Begründung nötig, kein Formular. Innerhalb von zwei Tagen ist das Geld zurück auf deinem Konto.
Was hinter dem Vertrag steht.
Mehr als nur Webdesign?
Noch unsicher, ob er zu deinem Angebot passt?
Schreib uns kurz. Wir helfen bei der Einordnung — auch wenn du am Ende keinen Vertrag bei uns kaufst.