easyCookie einbinden: die vollständige Anleitung
Diese Seite erklärt, wie Du den easyCookie-Banner auf Deiner Website einbindest, pflegst und Fehler behebst. Sie richtet sich an Kundinnen und Kunden mit einem easyCookie-/easyRechtssicher-Zugang und an alle, die vorab wissen wollen, wie die Einbindung funktioniert.
Der Banner holt Deine Konfiguration immer live aus der App. Du baust den Code einmal ein — Änderungen an Texten, Farben oder Diensten wirken danach automatisch, ohne dass Du etwas neu kopierst.
1. Wo finde ich meinen Einbindungs-Code?
Der Code liegt in Deinem Portal, nicht in einer E-Mail. So kommst Du hin:
- Im Portal links auf Cookie-Banner klicken.
- In der Tabelle die Zeile Deiner Website suchen.
- Rechts in dieser Zeile auf Code klicken.
- Es öffnet sich ein Fenster mit zwei Dingen:
- der Website-ID (eine lange Zeichenfolge, z. B.
019e6b62-…) und - dem Code-Block für den manuellen Einbau.
- der Website-ID (eine lange Zeichenfolge, z. B.
Welchen der beiden Du brauchst, hängt vom Einbindungsweg ab (siehe nächster Abschnitt). Für unser WordPress-Plugin brauchst Du nur die Website-ID, nicht den Code-Block.
2. Wie binde ich den Banner ein?
Es gibt drei Wege. Nimm den, der zu Deiner Website passt.
Weg A — WordPress mit unserem Plugin (empfohlen)
- Im Portal unter Cookie-Banner das Plugin herunterladen (Button
„Plugin herunterladen" /
plugin.zip). - In WordPress unter Plugins → Installieren → Plugin hochladen die ZIP einspielen und aktivieren.
- Unter Einstellungen → Cookie24 Banner Deine Website-ID eintragen und speichern.
- Fertig. Das Banner erscheint sofort (Seiten-Cache ggf. einmal leeren).
Der große Vorteil dieses Wegs steht in Abschnitt 3: Das Plugin platziert das Snippet garantiert an der richtigen Stelle im Seitenkopf. Beim manuellen Einbau musst Du selbst darauf achten.
Weg B — manuell im <head>
Für jede Website, in deren Quelltext Du Code im Kopfbereich einfügen kannst:
-
Im Portal das Code-Fenster öffnen (Abschnitt 1).
-
Den Code-Block vollständig kopieren. Er sieht im Kern so aus:
<script async src="https://easyrechtssicher.de/widget/v1/cookie-banner.min.js" data-website-id="DEINE-WEBSITE-ID"></script>Kopiere immer den echten Code aus Deinem Portal — dort stehen Deine Website-ID und, falls für Deine Site aktiv, ein kurzes Vorab-Script davor. Baue nichts von dieser Seite ab, sondern nimm den Block aus dem Fenster.
-
Den kopierten Block zwischen
<head>und</head>Deiner Seite einfügen, möglichst weit oben — vor allen Tracking-Codes (Google Analytics, Meta-Pixel usw.). Warum das zählt, steht in Abschnitt 3. -
Speichern, Seiten-Cache leeren, Seite im Browser prüfen.
Weg C — Baukästen und andere Systeme
Auch in vielen Baukästen und Shop-Systemen kannst Du den Banner einbinden, indem
Du den Code-Block aus Weg B in den Bereich für eigenen Kopf-/<head>-Code
einfügst. Wo dieser Bereich liegt, heißt je nach System anders.
Für diese Systeme unterstützen wir die Einbindung:
- WordPress und Joomla — mit Plugin (siehe Weg A) oder manuell.
- TYPO3, Drupal, Contao — manueller Einbau im Seiten-Template/Kopfbereich.
- Shopware, JTL-Shop — Code im Theme-/Kopfbereich des Shops.
- Wix, Jimdo, Webflow — im jeweiligen Bereich für eigenen Code bzw. Custom-Code im Seitenkopf.
- HTML-/Custom-Seiten und PHP — direkt in die
<head>-Sektion bzw. das gemeinsame Kopf-Template.
Den genauen Klickweg pro System findest Du auch im Portal im Einbindungs-Cockpit Deiner Rechtstexte-Lizenz — die Systemauswahl dort passt auf denselben Baukasten.
Für Systeme, zu denen wir hier noch keinen geprüften Klickweg nennen (z. B. Squarespace oder Shopify), schreib uns bitte kurz an mail@easyrechtssicher.de. Wir raten Dir keinen Weg, den wir nicht selbst getestet haben.
3. Warum die Reihenfolge im <head> zählt
Das ist die wichtigste Passage dieser Seite. Lies sie, bevor Du manuell einbaust.
Ein Cookie-Banner darf Tracking erst starten, nachdem die Besucherin zugestimmt hat. Damit das funktioniert, muss der Banner-Code vor den Tracking-Codes laufen. Und genau hier geht der manuelle Einbau oft schief:
- Werkzeuge wie WPCode, Code Snippets, der Google Tag Manager oder Theme-Editoren hängen den Banner-Code am Standard-Punkt der Seite ein.
- Tracker wie Google Analytics oder das Meta-Pixel, die fest im
<head>stehen, laufen dann zuerst — und setzen bereits Cookies, bevor der Banner überhaupt blockieren kann. - Das Ergebnis: Der Banner ist sichtbar, aber die Einwilligung läuft ins Leere. Cookies wurden schon gesetzt.
Unser WordPress-Plugin löst das: Es fügt den Code auf wp_head-Priorität 0 ein,
also noch vor allen anderen Tracking-Tags, und gewinnt das Rennen zuverlässig.
Für Dich heißt das:
- Mit WordPress: Nutze unser Plugin. Binde den Banner nicht zusätzlich über WPCode, Code Snippets, GTM oder Dein Theme ein — sonst lädt er doppelt oder an der falschen Stelle.
- Manuell: Setze den Banner-Block so weit oben in den
<head>wie möglich, jedenfalls vor jeden Google-Analytics-, gtag- oder Pixel-Code.
4. Einfacher Banner oder Komfort — was ist der Unterschied?
Der einfache Consent-Banner ist in jedem easyRechtssicher-Zugang und in jeder Agenturlizenz enthalten. Er blendet den Zustimmungs-Dialog ein, protokolliert die Einwilligung und lässt sich in Textinhalten sowie den Pflicht-Links anpassen.
easyCookie Komfort ist ein Aufpreis-Paket. Verkaufter Umfang:
| Funktion | Einfacher Banner | Komfort |
|---|---|---|
| Zustimmungs-Dialog mit „Ablehnen" gleichwertig zu „Zustimmen" | ✓ | ✓ |
| Einwilligung wird protokolliert (Consent-Log) | ✓ | ✓ |
| Pflicht-Links Datenschutz/Impressum | ✓ | ✓ |
| Automatischer Dienste-Scanner | – | ✓ |
| Eigene Farben & Branding | – | ✓ |
| Ausführliche Consent-Statistik | – | ✓ |
Google Consent Mode v2 gehört ebenfalls zum Komfort-Angebot, ist aber standardmäßig ausgeschaltet: Er wird nicht schon bei der Einrichtung aktiviert und läuft nicht automatisch im Banner mit. Einen Schalter im Kundenbereich gibt es dafür bewusst nicht. Consent Mode v2 ist auf Wunsch verfügbar — sag uns kurz Bescheid, dann schalten wir ihn für Deine Site frei.
Den Komfort findest Du im Portal in der linken Navigation unter Cookiebanner Komfort — der Punkt ist nur klickbar, wenn er für Dein Konto freigeschaltet ist.
5. Das Banner erscheint nicht — was tun?
Geh die Punkte der Reihe nach durch:
- Website-ID gespeichert? Im Plugin bzw. im Code-Block muss Deine echte
Website-ID stehen (Format wie
019e6b62-…). Ein leeres oder falsches Feld liefert kein Banner. - Seiten-Cache geleert? Caching-Plugins und Server-Cache zeigen sonst die alte Seite ohne Banner. Einmal leeren und neu laden.
- Snippet doppelt eingebaut? Nicht Plugin und manuellen Code gleichzeitig nutzen — such nach einer zweiten Einbindung und entferne eine davon.
- Richtige Adresse? Der Code-Block muss unverändert aus dem Portal stammen (Standard-Dienstadresse). Von Hand geänderte Adressen führen zu keinem Banner.
Hilft nichts davon: mail@easyrechtssicher.de.
6. Domain wechseln oder umziehen
Kurz vorweg, weil es die häufigste Sorge ist: Du musst den eingebauten Code beim Domain-Wechsel nicht austauschen. Der Code hängt an Deiner Website-ID, nicht an der Domain. Solange dieselbe Website-ID eingebaut bleibt, läuft das Banner weiter.
Trotzdem gehört das Domain-Feld gepflegt:
- Im Portal unter Cookie-Banner die Zeile öffnen und Bearbeiten klicken.
- Das Domain-Feld auf die neue Adresse ändern und speichern. Du machst das selbst — jede Domain darf nur einmal vergeben sein.
Warum pflegen, wenn der Code gleich bleibt? Weil der automatische Neu-Scan und die Konsistenzprüfung mit dem hinterlegten Domain-Wert arbeiten. Stimmt er nicht, prüfen sie die falsche Seite.
7. Zweite Website hinzufügen
Hast Du mehrere Websites, legst Du für jede eine eigene Banner-Site an:
- Im Portal unter Cookie-Banner auf + Neue Banner-Site klicken.
- Domain und Einstellungen eintragen, speichern.
- Für diese neue Site gibt es eine eigene Website-ID und einen eigenen Code-Block — den baust Du auf der zweiten Website ein.
8. Texte, Farben und Logo ändern
Im Editor Deiner Banner-Site (Bearbeiten) passt Du an:
- Texte des Banners.
- Farben (u. a. Button- und Akzentfarbe) sowie den Ecken-Radius — diese wirken direkt im Banner.
- Logo/Branding — Teil des Komfort-Umfangs.
Manche Felder sind ausgegraut. Das ist Absicht: Sie gehören zu Komfort-Funktionen, die für Dein Konto (noch) nicht freigeschaltet sind. Ohne Freischaltung bleibt der neutrale Standard-Look erhalten. Deine Änderungen wirken sofort auf allen Seiten, die das Banner mit dieser Website-ID einbinden — Du kopierst nichts neu.
9. Pflicht-Links: Datenschutz und Impressum
Trag im Banner-Editor die Links zu Datenschutzerklärung und Impressum ein. Sie gehören in den Banner, weil Deine Besucherinnen vor der Einwilligung sehen können müssen, wer Du bist und was mit ihren Daten passiert. Ein Banner ohne diese Verweise lässt die Einwilligung angreifbar werden.
10. „Nur notwendig"-Modus
Nutzt Deine Seite ausschließlich technisch notwendige Cookies (kein Analytics, kein Marketing), dann wähle im Banner-Editor unter Banner-Verhalten die Kategorien Statistik und Marketing ab.
Der Banner schaltet dann in den Hinweis-Modus: ein Info-Text mit einem einzigen Bestätigungs-Button, keine Auswahl. Für rein technisch notwendige Cookies ist keine Einwilligung nötig (§ 25 Abs. 2 TDDDG) — dieser Modus bildet genau das ab. Setze Statistik oder Marketing nur, wenn Du solche Dienste tatsächlich einsetzt.
11. Consent-Log und Export
Jede Zustimmung und Ablehnung wird protokolliert. Das brauchst Du, um die Einwilligung nachweisen zu können (Nachweispflicht nach Art. 7 DSGVO).
- Ansehen: Im Portal unter Cookie-Banner in der Zeile Deiner Site auf Consent-Log klicken.
- Exportieren: Im Consent-Log den Export starten; die fertige Datei kannst Du anschließend herunterladen.
12. Für Agenturen: mehrere Kunden-Domains
easyCookie ist für Agenturen gedacht, die viele Kundenseiten betreuen.
So arbeitest Du:
- Lizenzen legst Du selbst an — im Portal unter Lizenzen → Lizenz anlegen.
- Dein Kontingent (je nach Stufe 25, 50 oder 500) begrenzt die Zahl der Lizenzen.
Ein Hinweis zur Genauigkeit: Das Kontingent bezieht sich auf Lizenzen. Wie viele Kundenseiten Deine Stufe abdeckt, hängt an Deiner Lizenzstufe — wenn Du mehr Seiten betreust, als Deine Stufe vorsieht, sprich uns kurz an. Dann finden wir die passende Stufe, statt dass Du ins Ungewisse baust.
Bekommt jede Kunden-Domain eigenes Branding?
Ja. Farben und Branding hängen an der einzelnen Banner-Site. Jede Kundenseite kann also ihr eigenes Erscheinungsbild bekommen.
Wie kommt der Banner auf die Kundenseite?
Pro Kundenseite gibt es eine eigene Website-ID. Du baust auf jeder Kundenseite den Code bzw. das Plugin mit der jeweils passenden Website-ID ein — genau wie in Abschnitt 2 beschrieben, nur pro Kunde einmal.
Noch Fragen?
Schreib uns an mail@easyrechtssicher.de. Wir helfen Dir bei der Einbindung weiter.