Widerrufsbutton für WordPress-Websites einbinden — auch ohne WooCommerce

Letzte Aktualisierung: 17. Juni 2026 Plattform: WordPress (Standard, auch ohne WooCommerce) Rechtsgrundlage: § 356a BGB n.F. — Pflicht ab 19.06.2026 Setup-Zeit: rund 5 Minuten (per Custom-HTML-Block)

Breadcrumb: easyRechtssicherWiderrufsbutton › Für WordPress


Worum es geht

Ab dem 19. Juni 2026 muss auf jeder B2C-Website in Deutschland ein Widerrufsbutton sichtbar sein. Wer über WordPress B2C-Verträge schließt — egal, ob mit oder ohne WooCommerce — ist betroffen. In dieser Anleitung baust Du den Button Schritt für Schritt ein. Wir konzentrieren uns auf die WordPress-Nische ohne WooCommerce: Coaches, Berater, Membership-Sites, Online-Kurs-Anbieter, Solo-Selbständige mit Stripe- oder PayPal-Link, Lead-Generation-Sites mit Buchungs-Trichter.

Vorab eine Klarstellung: Wenn Du WooCommerce im Einsatz hast, gibt es bereits etablierte Plugins für den Widerrufsbutton im WordPress.org-Plugin-Verzeichnis. Diese Anleitung ist nicht für Dich gedacht — die Standard-WooCommerce-Plugins decken die Pflicht gut ab. Diese Anleitung ist für alle anderen: WordPress-Websites, die keinen klassischen Shop nutzen, aber trotzdem B2C-Verträge online abschließen.

Der Weg für alle anderen ist denkbar einfach: ein fertiger Button-Code aus dem easyRechtssicher-Dashboard, eingefügt in einen WordPress-„Custom HTML"-Block. Kein Plugin, kein Shortcode, keine Theme-Bearbeitung — funktioniert mit jedem Theme. Und es ist Plattform-unabhängig: Wir bauen den Widerrufsbutton als universelle Lösung, nicht als WooCommerce-Add-on.


Auf einen Blick

  • Plattform: WordPress (Standard, ohne WooCommerce)
  • Native Lösung von WordPress?: Nicht zutreffend — WordPress ist ein CMS, keine Shop-Software
  • WooCommerce-Plugins: existieren, decken den klassischen Shop-Bedarf ab — nicht Gegenstand dieser Anleitung
  • Lösungs-Weg für Nicht-WooCommerce-Sites: HTML-Embed — den Button-Code aus dem easyRechtssicher-Dashboard in einen „Custom HTML"-Block kopieren
  • Setup-Zeit: rund 5 Minuten
  • Theme-Vorgaben: funktioniert mit allen gängigen Themes (Astra, GeneratePress, Kadence, Divi, Elementor-Themes, Block-Themes)
  • Setup-Anbieter (eR): Free-Tier mit 10 Widerrufen pro Monat ohne Kreditkarte

Wer auf WordPress ohne WooCommerce den Widerrufsbutton braucht

Wir haben in den letzten Wochen mit hunderten Solo-Selbständigen, Coaches und Beratern gesprochen. Das Muster ist identisch: WordPress als Marketing-Seite, Bezahlfunktion über externe Tools — und niemand hat eine passende Widerrufsbutton-Lösung, weil alle WooCommerce-Plugins am Use-Case vorbeigehen.

Die typischen Zielgruppen:

  • Coaches und Berater mit WordPress + Calendly-Embed oder Coachy- bzw. Coaching-Plattform-Integration
  • Online-Kurs-Anbieter mit MemberPress, LearnDash, Coachy oder externen Kurs-Plattformen
  • Membership-Site-Betreiber mit Restrict Content Pro, Paid Memberships Pro oder MemberPress
  • Berater mit Lead-Sites, die über Stripe-Payment-Links oder PayPal-Buttons verkaufen
  • Photographen und Kreative mit individuellen Buchungs-Formularen (Gravity Forms, WPForms)
  • Solo-Selbständige mit Buchungs-Plattformen wie SimplyBook.me, Acuity oder Calendly in WordPress
  • Online-Therapeutinnen und Heilpraktikerinnen mit Online-Buchung
  • Anbieter digitaler Downloads über Easy Digital Downloads (auch ohne WooCommerce-Logik)
  • Veranstalter mit Event-Tickets über WP Event Manager oder Eventin

Diese Liste ist nicht erschöpfend. Wenn Deine WordPress-Site B2C-Verträge über eine Online-Benutzeroberfläche ermöglicht — auch indirekt über eingebettete Tools — bist Du in der Pflicht.


Was Du brauchst, bevor Du anfängst

  1. WordPress-Installation mit Admin-Zugang (Block-Editor oder klassischer Editor — beides reicht)
  2. Eine E-Mail-Adresse für den Magic-Link-Login bei easyRechtssicher
  3. Die URL Deiner WordPress-Website (z.B. https://deine-marke.de)
  4. Etwa 5 Minuten Zeit

Kein PHP-Wissen, keine Theme-Bearbeitung, kein Child-Theme, kein Plugin. Du kopierst einen fertigen Button-Code aus dem Dashboard und fügst ihn in einen „Custom HTML"-Block ein — mehr ist es nicht.


Anleitung Schritt für Schritt

Der Weg ist plattformunabhängig und kommt ohne Plugin aus: Du erzeugst Deinen persönlichen Button-Code im easyRechtssicher-Dashboard und fügst ihn in einen WordPress-„Custom HTML"-Block ein.

Schritt 1 — Free-Tier bei easyRechtssicher aktivieren

Geh auf easyrechtssicher.de/widerrufsbutton und trag Deine E-Mail im Signup-Formular ein. Du bekommst einen Magic-Link an Deine Mailbox — kein Passwort, kein langwieriges Onboarding. Klick auf den Link, Du bist eingeloggt.

Im Dashboard trägst Du die URL Deiner WordPress-Website ein. Das System legt daraufhin Deinen persönlichen Button-Code an, der im nächsten Schritt in WordPress eingebaut wird.

Schritt 2 — Den Button-Code im Dashboard kopieren

Im Dashboard klickst Du auf „Einbau-Code anzeigen". Dort liegt der fertige HTML-Code für Deinen „Vertrag widerrufen"-Button:

<a href="https://easyrechtssicher.de/widerruf/DEIN_SHOP_TOKEN"
   target="_blank" rel="noopener"
   style="display:inline-block;padding:10px 20px;background:#0077b6;color:#fff;border-radius:6px;text-decoration:none;font-weight:700">
   Vertrag widerrufen
</a>

Hinweis: Der Linktext "Vertrag widerrufen" ist der gesetzlich vorgegebene Pflicht-Wortlaut. Du darfst ihn nicht durch "Bestellung widerrufen", "Hier widerrufen" oder eine andere Variante ersetzen. Kopier deshalb den Code unverändert aus dem Dashboard — DEIN_SHOP_TOKEN ist dort bereits durch Deinen echten Token ersetzt.

Schritt 3 — In WordPress einen „Custom HTML"-Block einfügen

Jetzt fügst Du den Code an der Stelle in WordPress ein, an der der Button erscheinen soll. Je nach Editor:

  • Block-Editor (Gutenberg): Über das „+" einen Block „Custom HTML" (deutsch: „Eigenes HTML") hinzufügen und den Code hineinkopieren.
  • Classic Editor: In den Reiter „Text" (HTML-Modus) wechseln und den Code an die gewünschte Stelle einfügen.
  • Widget-Bereich: Unter Design → Widgets ein Widget „Custom HTML" in den gewünschten Bereich ziehen und den Code einfügen.

Kein Plugin, kein Shortcode, keine Theme-Datei — der „Custom HTML"-Block ist seit Jahren WordPress-Standard und in jedem Theme verfügbar.

Schritt 4 — Im Footer platzieren

Der Widerrufsbutton gehört prominent in den Footer Deiner Website. Damit er auf allen Seiten sichtbar ist, baust Du ihn einmal global in den Footer ein:

  • Block-Theme (z.B. Twenty Twenty-Four): Im Full Site Editor (Design → Editor) das Footer-Template öffnen und dort den „Custom HTML"-Block einsetzen.
  • Klassisches Theme: Unter Design → Widgets ein „Custom HTML"-Widget in den Footer-Widget-Bereich ziehen.

So muss der Button nur einmal eingebaut werden und erscheint automatisch auf jeder Unterseite. Prüfe nach dem Einbau, ob der Button auch in der Mobile-Ansicht im Footer sichtbar bleibt.

Schritt 5 — Veröffentlichen und Vorschau prüfen

Speichere bzw. veröffentliche die Seite oder das Template. Ruf Deine WordPress-Site dann im Browser auf. Im Footer sollte jetzt der Button "Vertrag widerrufen" sichtbar sein. Klick darauf — Du landest auf der easyRechtssicher-Widerruf-Form unter easyrechtssicher.de/widerruf/... mit den Pflichtfeldern Name, Bestellnummer und E-Mail.

Schritt 6 — Test-Widerruf abschicken

Im easyRechtssicher-Dashboard findest Du einen Demo-Modus. Schick einen Test-Widerruf ab (Name "Max Mustermann", Bestellnummer "TEST-001", E-Mail Deine eigene Adresse). Innerhalb weniger Sekunden hast Du die Eingangsbestätigung mit Datum und Uhrzeit in Deinem Postfach. Setup verifiziert.


Branding-Hinweis im Free-Tarif

Ein Detail zur Transparenz: Im kostenlosen Tarif erscheint direkt unter dem Button eine dezente Zeile „easyRechtssicher · by evolutionki.de" (mit Link auf evolutionki.de). Sie ist Teil des fertigen Codes aus dem Dashboard und finanziert den Free-Tier mit.

Im Paid-Tarif entfällt diese Zeile automatisch — der Button ist dann vollständig White-Label, ohne jeden Hinweis auf easyRechtssicher. Du musst dafür nichts umbauen: Sobald Dein Konto auf Paid steht, liefert das Dashboard den Code ohne Branding-Zeile aus.


Was der Widerrufsbutton genau leistet

Das Snippet im Footer ist nur das sichtbare Element. easyRechtssicher übernimmt im Hintergrund sämtliche gesetzlichen Pflichten:

Pflicht aus § 356a BGB Wie eR das umsetzt
Pflicht-Beschriftung "Vertrag widerrufen" im Snippet fest verdrahtet
Pflicht-Beschriftung "Widerruf bestätigen" im Formular fest verdrahtet
Pflichtfelder Name, Vertrags-ID, E-Mail als Pflichtfeld markiert
Widerrufsgrund darf nicht Pflicht sein gar nicht erst erfragt
Login-Verbot Formular funktioniert ohne Login
Eingangsbestätigung mit Datum + Uhrzeit vollautomatisch per E-Mail
DSGVO-konforme Speicherung SHA-256 IP-Hash, kein Klartext
Audit-Trail 3 Jahre automatische Pseudonymisierung danach

Eine Selbstbau-Lösung mit Gravity Forms oder einem WordPress-Standard-Formular kann diese Pflichten kaum abbilden — Eingangsbestätigung mit Zeitstempel und ein DSGVO-konformer Audit-Trail erfordern Hintergrund-Logik, die über das Standard-Formular hinausgeht. Genau dafür ist das externe Embed gedacht.


Pflichtfelder und unzulässige Pflichtfelder

Die Pflicht-Details, weil bei selbstgebauten Formularen genau hier die Stolperfallen liegen:

Erlaubte Pflichtfelder:

  • Name (Vor- und Nachname)
  • Vertragsidentifikation: Bestellnummer, Buchungsreferenz oder Rechnungsnummer
  • E-Mail-Adresse für die Eingangsbestätigung

Unzulässig als Pflichtfeld:

  • Widerrufsgrund (Verbraucher muss keinen Grund nennen)
  • Postanschrift
  • Telefonnummer
  • Geburtsdatum
  • WordPress-Benutzer-Anmeldedaten (Login-Verbot)

Wenn Du auf Deiner WordPress-Site mit Gravity Forms oder WPForms ein Buchungs-Formular hast, das Adresse und Telefonnummer abfragt, ist das für den Buchungsvorgang zulässig. Im Widerrufsformular gehören diese Felder nicht als Pflichtfeld hinein. Das easyRechtssicher-Formular schließt diese Fehler aus.


Stolperfallen bei WordPress (ohne WooCommerce)

Aus Support-Anfragen kennen wir die typischen Probleme:

  • Theme baut Footer um — manche Themes (z.B. einige Divi-Templates) bauen den Footer dynamisch zusammen. Wenn der „Custom HTML"-Block im Standard-Footer nicht durchschlägt, platzierst Du den Code direkt im Footer-Element des Page-Builders oder im Footer-Template des Block-Themes.
  • Caching-Plugins — WP Rocket, W3 Total Cache, LiteSpeed Cache können den neu eingebauten Footer bei aktiviertem Page-Cache verzögert anzeigen. Lösung: nach dem Einbau den Cache einmal leeren.
  • Multisite-Installationen — bei WP-Multisite hat jede Subsite ihren eigenen Token. Hol Dir pro Subsite den passenden Button-Code aus dem jeweiligen Dashboard und bau ihn im Footer der Subsite ein.
  • Page-Builder-Footer — Elementor, Divi oder WPBakery ersetzen oft den Theme-Footer durch eigene Footer-Elemente. Baust Du den „Custom HTML"-Block dort direkt ein, erscheint der Button zuverlässig.
  • Custom Login-Page — falls Du eine Custom Login-Page nutzt (z.B. via Restrict Content Pro, MemberPress), muss der Button auch dort sichtbar sein — vor allem auf den Bestätigungs-Seiten nach erfolgter Bezahlung.

Welche WordPress-Use-Cases wir besonders häufig sehen

  • Coach mit WordPress + Calendly: Coach hat eine Astra-basierte WP-Site, Coaching-Termine über eingebettetes Calendly. Vertragsschluss findet beim Calendly-Klick statt — Pflicht greift.
  • Online-Kurs-Anbieter mit MemberPress: Kursbetreiber verkauft Mitgliedschaften über MemberPress mit Stripe-Integration. Klassischer B2C-Fernabsatzvertrag.
  • Berater mit Lead-Funnel und Stripe-Payment-Link: Berater hat WordPress-Lead-Funnel, Bezahlung über Stripe-Payment-Link nach erfolgreichem Termin. Sobald der Stripe-Link auf der Website verlinkt ist und der Vertrag online geschlossen wird, greift die Pflicht.
  • Heilpraktikerin mit Online-Buchung via Bookly: Praxis nimmt Online-Termine an, Bezahlung über Bookly-Plugin und Stripe. Pflicht greift.
  • Membership-Site mit Restrict Content Pro: Community mit monatlichem Abo-Modell. Klassisches Dauerschuldverhältnis — Kündigungsbutton und Widerrufsbutton nötig.
  • WordPress-Site mit Easy Digital Downloads (statt WooCommerce): digitale Downloads über EDD verkauft. Pflicht greift, Widerrufsrechts-Erlöschen-Klausel beachten.
  • Photograph mit Gravity-Forms-Buchung: Hochzeits-Photograph nimmt Buchungen über GF-Formular mit Stripe-Integration. Pflicht greift.
  • Veranstalter mit WP Event Manager: Workshop-Veranstalter verkauft Tickets über Eventin oder WP Event Manager. B2C, Pflicht greift.

Alle Use Cases sind mit dem easyRechtssicher-Button im Footer abgedeckt. Du brauchst kein zusätzliches Tool und keinen Anwalt für die technische Umsetzung.


Was passiert nach dem Einbau?

Sobald ein Verbraucher auf "Vertrag widerrufen" klickt:

  1. Er landet auf easyrechtssicher.de/widerruf/{dein_shop_token} — der von easyRechtssicher gehosteten Widerruf-Form.
  2. Er gibt Name, Bestellnummer oder Buchungsreferenz und seine E-Mail-Adresse ein.
  3. Er klickt auf "Widerruf bestätigen".
  4. Eingangsbestätigung wird automatisch per E-Mail vom Absender widerruf@evolutionki.de verschickt — mit Datum und Uhrzeit, an Verbraucher und an Dich.
  5. In Deinem easyRechtssicher-Dashboard siehst Du den Widerruf mit Zeitstempel — und alle weiteren Widerrufe sortiert nach Datum.
  6. Du wickelst den Widerruf wie üblich ab (Rückerstattung binnen 14 Tagen).

Der Audit-Trail ist 3 Jahre dokumentiert. Nach Ablauf werden personenbezogene Daten automatisch pseudonymisiert. Das ist Teil des DSGVO-Versprechens.


Datenschutz-Hinweise für WordPress-Nutzer

Drei Punkte für Deine WordPress-Datenschutzerklärung:

  • Auftragsverarbeitung: easyRechtssicher hostet die Widerruf-Form in Deutschland (Hetzner Falkenstein). Ergänze den Anbieter in Deiner Liste der Auftragsverarbeiter.
  • IP-Speicherung: SHA-256-Hash, keine Klartext-IPs — DSGVO-konform, kein Consent erforderlich.
  • Keine Daten in WordPress: Der Button-Code ist ein reiner HTML-Link. Es werden keine Verbraucherdaten in Deiner WordPress-Datenbank gespeichert — die Widerrufe laufen vollständig über easyRechtssicher.

Mit dem Datenschutz-Generator kannst Du easyRechtssicher als Modul anwählen — der Generator setzt die Passage direkt korrekt in Deine Datenschutzerklärung.


Vergleich zu WooCommerce-Plugins (für den Grenzfall)

Falls Du unsicher bist, ob Deine WordPress-Site eher zu WooCommerce-Plugins oder zu unserem universellen Embed passt — hier die kurze Entscheidungshilfe:

Situation Empfehlung
WooCommerce-Shop mit klassischem Warenkorb und Checkout etabliertes WooCommerce-Plugin (Germanized, Vendidero etc.) — beste Integration
WordPress + Easy Digital Downloads (ohne WooCommerce) easyRechtssicher-Button (HTML-Embed) — passt besser
WordPress + MemberPress / Paid Memberships Pro / Restrict Content Pro easyRechtssicher-Button (HTML-Embed)
WordPress + Calendly / Acuity / Bookly Embed easyRechtssicher-Button (HTML-Embed)
WordPress + Stripe-Payment-Link auf Lead-Page easyRechtssicher-Button (HTML-Embed)
WordPress + Custom Gravity Forms / WPForms Buchung easyRechtssicher-Button (HTML-Embed)
WordPress-Marketing-Seite ohne jegliche Bezahlfunktion kein Widerrufsbutton nötig, solange kein Vertragsschluss online stattfindet

Wir nennen keine WooCommerce-Plugin-Namen als Wettbewerber — das verbietet sich nach UWG aus gutem Grund. Die etablierten WooCommerce-Lösungen sind im Plugin-Verzeichnis von wordpress.org leicht zu finden.


Bereit zum Einbauen?

Wenn Du den Button heute Abend noch live haben willst:

Free-Tier ohne Kreditkarte starten → Magic-Link anfordern

Im Free-Tier bekommst Du den vollen Funktionsumfang, mit 10 Widerrufen pro Monat. Das reicht für die meisten Coaches, Berater und Solo-Selbständigen. Wenn Du in den Paid-Tarif wechselst (7,99 EUR netto pro Monat), bekommst Du unbegrenzt Widerrufe.


Häufige Fragen zu WordPress + Widerrufsbutton

Brauche ich ein Plugin?

Nein. Es gibt kein easyRechtssicher-Plugin mehr — der Weg ist der fertige Button-Code aus dem Dashboard, eingebaut in einen WordPress-„Custom HTML"-Block. Kein Plugin, kein Shortcode, keine zusätzliche Plugin-Last.

Funktioniert das auch mit Block-Themes (Twenty Twenty-Four etc.)?

Ja. Block-Themes nutzen den Full Site Editor (FSE). Dort öffnest Du das globale Footer-Template und fügst einen „Custom HTML"-Block mit dem Button-Code ein. Auf jeder Unterseite erscheint der Button dann automatisch.

Brauche ich ein Child-Theme?

Nein. Der Button-Code ist ein reiner HTML-Link, den Du über den „Custom HTML"-Block oder ein Footer-Widget einbaust. Keine Theme-Datei, kein Child-Theme nötig.

Muss ich den Button auf jeder Seite einbauen?

Wir empfehlen den globalen Footer — dann erscheint der Button automatisch auf jeder Seite. Baust Du den „Custom HTML"-Block einmal ins Footer-Template (Block-Theme) oder ins Footer-Widget (klassisches Theme) ein, ist das erledigt.

Was kostet das Ganze?

Den Button gibt es im easyRechtssicher Free-Tier kostenlos (10 Widerrufe pro Monat). Im Paid-Tarif (7,99 EUR netto pro Monat) sind die Widerrufe unbegrenzt und die Branding-Zeile entfällt (White-Label). Pricing-Details auf der Hauptseite — alle Pricing-Optionen ansehen.

Steht unter dem Button ein Hinweis auf easyRechtssicher?

Im Free-Tarif ja: eine dezente Zeile „easyRechtssicher · by evolutionki.de" mit Link auf evolutionki.de, direkt unter dem Button. Im Paid-Tarif entfällt sie — der Button ist dann vollständig White-Label.

Wann sollte ich WooCommerce-Plugins nutzen statt easyRechtssicher?

Wenn Du klassisches WooCommerce im Einsatz hast (Warenkorb, Checkout, WooCommerce-Bestellverwaltung), sind die etablierten WooCommerce-Plugins meist besser integriert — sie hooken sich direkt in den Bestellprozess und verknüpfen den Widerruf mit der Bestellnummer in der WooCommerce-Datenbank. Der easyRechtssicher-Button ist die richtige Wahl, wenn Du kein klassisches WooCommerce nutzt oder wenn Du Plattform-unabhängig bleiben willst.

Was, wenn ich WordPress + WooCommerce und Coaching über Calendly habe?

Mischform. Dann ist die saubere Lösung: WooCommerce-Plugin für den WooCommerce-Bereich plus den easyRechtssicher-Button im globalen Footer für den Calendly-Bereich. Der Footer-Button deckt beide Bereiche in einem ab — die Kanzlei Kandelhard hat in der Regel diese Empfehlung. Im Zweifel sprich uns an.

Funktioniert das mit Elementor / Divi / WPBakery?

Ja. Page-Builder-Themes ersetzen oft den Theme-Footer durch eigene Footer-Elemente. Du baust ein HTML- bzw. Custom-Code-Element des Builders direkt im Page-Builder-Footer ein und fügst den Button-Code aus dem Dashboard hinein.

Brauche ich zusätzlich eine angepasste Widerrufsbelehrung?

Ja. Deine Widerrufsbelehrung muss einen Hinweis auf den Widerrufsbutton enthalten. easyRechtssicher hat dafür den Widerrufsbelehrungs-Generator, den Du im selben Konto nutzt.

Kann ich den Button erst mal testen, bevor ich live gehe?

Ja. Free-Tier ist dauerhaft kostenlos, kein Trial. Du baust den Button auf einer Staging-Site oder einer Test-Seite ein, schickst Test-Widerrufe ab — und gehst erst dann live, wenn Du das Setup verifiziert hast.

Welche Pflichten habe ich nach jedem Widerruf?

Du bekommst eine E-Mail-Benachrichtigung und siehst den Eingang im easyRechtssicher-Dashboard. Prüfe, ob der Widerruf wirksam ist (Frist, eventuelle Ausschlussgründe nach § 312g BGB). Bei Wirksamkeit erfolgt die Rückabwicklung innerhalb von 14 Tagen — Erstattung des Kaufpreises inklusive Standard-Versandkosten. easyRechtssicher übernimmt für Dich die Eingangsbestätigung und den Audit-Trail. Die juristische Bewertung "wirksam ja/nein" bleibt Dein Job, für komplexe Fälle steht die Kanzlei Kandelhard als Ansprechpartner zur Verfügung.

Was passiert, wenn ich den Button wieder entferne?

Wenn Du den „Custom HTML"-Block aus dem Footer löschst, verschwindet der Button von Deiner Website. Bestehende Widerrufs-Einträge im easyRechtssicher-Dashboard bleiben weiterhin abrufbar — die Daten liegen nicht in Deiner WordPress-Datenbank, sondern bei easyRechtssicher. Baust Du den Code später wieder ein, ist alles wie zuvor.


Weitere Anleitungen für andere Plattformen


Diese Anleitung wird laufend aktualisiert, sobald wir den Widerrufsbutton um neue Features erweitern oder relevante Branchen-Praxis aus den Kanzlei-Kandelhard-Mandaten bekannt wird. Stand: 17. Juni 2026. Implementierung und Inhalte: easyRechtssicher in Kooperation mit der Kanzlei Kandelhard.